Einleitung: Warum ist eine Imprägnierung wichtig?
Ziegel, Naturstein, Beton und andere mineralische Baustoffe sind von Natur aus porös. Diese Poren sind wichtig, da Gebäude Feuchtigkeit transportieren und Wasserdampf entweichen lassen müssen. Gleichzeitig gehört eindringendes Wasser zu den wichtigsten Ursachen für Bauschäden.
Typische Schäden durch Feuchtigkeit sind:
- Frostschäden;
- Verschmutzungen und Verfärbungen;
- Algen- und Moosbildung;
- Salzausblühungen;
- langfristige Schädigung von Fassadenmaterialien.
Eine hochwertige Imprägnierung bildet keine geschlossene Beschichtung auf der Oberfläche. Stattdessen macht sie den Baustoff wasserabweisend und erhält gleichzeitig die Wasserdampfdurchlässigkeit.
Moderne Fassadenimprägnierungen auf Basis von Silan- und Siloxan-Technologie gehören heute zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Lösungen zum Schutz mineralischer Baustoffe.
Untersuchungen zeigen, dass Silan-/Siloxan-Imprägnierungen tief in mineralische Untergründe eindringen können und gleichzeitig die natürliche Diffusionsfähigkeit des Baustoffs erhalten bleibt.
Die Entwicklung von Imprägniermitteln hat sich jedoch im Laufe der Jahrzehnte stark verändert. Während früher überwiegend lösemittelhaltige Produkte eingesetzt wurden, entwickelt sich der Markt zunehmend in Richtung moderner wasserbasierter Systeme.
Die historische Entwicklung lösemittelhaltiger Produkte
Die ersten Generationen von Baustoffschutzmitteln
Der Schutz von Baustoffen gegen Feuchtigkeit ist keine moderne Erfindung. Bereits seit Jahrhunderten wurden natürliche Materialien wie Öle, Wachse und Harze verwendet, um Holz, Stein und andere Materialien widerstandsfähiger gegen Wasser zu machen.
Mit der Entwicklung der Petrochemie im 20. Jahrhundert wurden synthetische Lösemittel verfügbar. Diese ermöglichten es, Wirkstoffe besser zu lösen und tiefer in poröse Baustoffe einzubringen.
Eine wichtige technische Entwicklung im Fassadenschutz war die Einführung der Silikonchemie.
Silan- und Siloxanverbindungen erwiesen sich als besonders geeignet, weil sie:
- eine hervorragende wasserabweisende Wirkung erzeugen;
- tief in mineralische Untergründe eindringen können;
- die Porenstruktur nicht verschließen;
- das natürliche Erscheinungsbild von Stein und Ziegel erhalten.
Lösemittel spielten dabei eine wichtige Rolle. Sie dienten als Trägerstoff und ermöglichten den Transport der aktiven Wirkstoffe tief in den Baustoff.
Warum waren lösemittelhaltige Imprägnierungen so erfolgreich?
Lösemittelhaltige Imprägniermittel boten über viele Jahre entscheidende technische Vorteile.
1. Sehr gute Eindringtiefe
Durch ihre niedrige Viskosität konnten lösemittelhaltige Produkte tief in die Kapillaren von Ziegel, Beton und Naturstein eindringen.
Dies war besonders wichtig bei dichten mineralischen Baustoffen, bei denen eine ausreichende Eindringtiefe entscheidend für eine dauerhafte Hydrophobierung ist.
2. Geeignet für schwierige Untergründe
Lösemittelbasierte Systeme verfügten über sehr gute Benetzungseigenschaften und waren deshalb auch für anspruchsvollere Baustoffe geeignet.
Typische Anwendungen waren:
- Klinkerfassaden;
- Naturstein;
- historische Gebäude;
- stark verwitterte mineralische Oberflächen.
3. Schnelle Trocknung
Der Lösemittelanteil verdunstete nach der Verarbeitung relativ schnell, wodurch die wasserabweisende Wirkung zügig aufgebaut wurde.
4. Langjährig bewährte Leistung
Produkte wie Remmers Funcosil SNL, Funcosil BI, Funcosil AS und Funcosil SNL Reukneutral wurden über viele Jahre erfolgreich in der professionellen Fassadensanierung eingesetzt.
Sie waren besonders bekannt für:
- hohe Eindringfähigkeit;
- zuverlässige Hydrophobierung;
- lange Haltbarkeit;
- sichere Verarbeitung bei anspruchsvollen Projekten.
Funcosil SNL beispielsweise war eine farblose Fassadenimprägnierung auf Silan-/Siloxanbasis mit einem organischen Lösemittel als Trägerstoff.
Die Kehrseite: VOC-Emissionen und Umweltaspekte
Obwohl lösemittelhaltige Systeme technisch sehr erfolgreich waren, rückten zunehmend Umwelt- und Gesundheitsaspekte in den Fokus.
VOC steht für Volatile Organic Compounds beziehungsweise flüchtige organische Verbindungen.
Diese Stoffe verdunsten während und nach der Verarbeitung.
Wichtige Aspekte sind:
- Emissionen in die Umgebungsluft;
- Geruchsbelastung während der Verarbeitung;
- Anforderungen an den Arbeitsschutz;
- strengere gesetzliche Vorgaben;
- steigende Nachfrage nach nachhaltigen Bauprodukten.
Aus diesen Gründen begann die Bauchemie, Alternativen zu entwickeln, bei denen Wasser anstelle organischer Lösemittel als Trägerstoff eingesetzt wird.
Die technische Entwicklung: Von lösemittelhaltigen zu wasserbasierten Imprägnierungssystemen
Der Übergang von lösemittelhaltigen zu wasserbasierten Imprägniermitteln war aus chemischer Sicht eine große Herausforderung.
Wasser besitzt völlig andere Eigenschaften als organische Lösemittel:
- Wasser vermischt sich nicht automatisch mit silikonbasierten Wirkstoffen;
- das Eindringverhalten in mineralische Baustoffe kann unterschiedlich sein;
- die Stabilität der Rezeptur erfordert moderne chemische Verfahren;
- Trocknung und Wirkstoffbindung verlaufen anders.
Durch Fortschritte in der Emulsions- und Dispergiertechnologie sowie durch verbesserte Formulierungsverfahren ist es den Herstellern gelungen, stabile wasserbasierte Systeme zu entwickeln, in denen Silane und Siloxane wirksam verteilt werden können.
Dadurch entstand eine neue Generation von Fassadenimprägnierungen mit folgenden Eigenschaften:
- hoher Wirkstoffgehalt;
- gute Eindringfähigkeit in mineralische Untergründe;
- langanhaltende wasserabweisende Wirkung;
- geringe Geruchsbelastung;
- reduzierte Umweltbelastung.
Moderne wasserbasierte Imprägnierungen sind daher nicht lediglich eine umweltfreundlichere Alternative, sondern stellen eine technische Weiterentwicklung innerhalb der Bauchemie dar.
Silan und Siloxan: Die Grundlage moderner Fassadenhydrophobierung
Die meisten hochwertigen Fassadenimprägnierungen basieren heute auf Silan, Siloxan oder einer Kombination beider Technologien.
Diese Stoffe gehören zur Silikonchemie und wurden speziell für den Schutz poröser mineralischer Baustoffe entwickelt.
Silan-Technologie
Silanmoleküle sind relativ klein und können tief in die Kapillarstruktur mineralischer Baustoffe eindringen.
Dadurch reagieren die Wirkstoffe nicht nur an der Oberfläche, sondern bilden innerhalb des Baustoffs eine wasserabweisende Struktur.
Siloxan-Technologie
Siloxane besitzen größere Molekülstrukturen und tragen wesentlich zur langfristigen hydrophobierenden Wirkung bei.
Sie sorgen für:
- dauerhafte Wasserabweisung;
- hohe Witterungsbeständigkeit;
- stabile Schutzwirkung über viele Jahre.
Kombination aus Silan und Siloxan
Die Kombination beider Wirkstoffe bietet ein optimales Verhältnis zwischen:
- tiefer Penetration;
- chemischer Bindung im Baustoff;
- langfristiger Hydrophobierung;
- Erhalt der Wasserdampfdiffusion.
Ein entscheidender Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass die Fassade weiterhin „atmen“ kann.
Wasserdampf kann aus dem Gebäude entweichen, während Regenwasser nicht mehr in den Baustoff eindringen kann.
Deshalb werden Silan-/Siloxan-Imprägnierungen besonders häufig eingesetzt bei:
- Ziegelfassaden;
- Klinkerfassaden;
- Naturstein;
- Beton;
- mineralischen Putzen;
- historischen Bauwerken.
Bedeutet wasserbasiert automatisch eine geringere Qualität?
Eine häufig gestellte Frage lautet, ob wasserbasierte Imprägnierungen weniger leistungsfähig sind als traditionelle lösemittelhaltige Produkte.
Die Antwort lautet: Nein, nicht grundsätzlich.
Die ersten Generationen wasserbasierter Produkte hatten teilweise Nachteile gegenüber lösemittelhaltigen Systemen. Die Eindringtiefe oder die Verarbeitungseigenschaften konnten eingeschränkt sein.
Durch moderne Emulsionstechnologie wurde dieser Unterschied jedoch weitgehend reduziert.
Die Qualität einer Fassadenimprägnierung hängt heute vor allem ab von:
- der Art des Wirkstoffs;
- der Konzentration der aktiven Bestandteile;
- der Qualität der Rezeptur;
- der Eignung für den jeweiligen Untergrund;
- der richtigen Verarbeitung.
Eine professionelle wasserbasierte Silan-/Siloxan-Imprägnierung kann heute dieselben Schutzziele erreichen wie klassische lösemittelhaltige Systeme.
Entscheidend ist daher nicht allein, ob ein Produkt Wasser oder Lösemittel enthält, sondern die gesamte technische Zusammensetzung.
Die Entwicklung bei Remmers: Der Abschied von klassischen lösemittelhaltigen Imprägnierungen
Auch Hersteller professioneller Bauchemie haben diese Entwicklung verfolgt.
Remmers gehört seit vielen Jahren zu den führenden Herstellern im Bereich Fassadenschutz, Bauwerksanierung und Bautenschutz.
Die Produktreihe Funcosil ist bei Fachanwendern weltweit bekannt und wird seit Jahrzehnten bei Fassadensanierungen, Denkmalschutzprojekten und im professionellen Bautenschutz eingesetzt.
Über viele Jahre bot Remmers verschiedene lösemittelhaltige Funcosil-Produkte an, darunter:
- Funcosil SNL;
- Funcosil BI;
- Funcosil AS;
- Funcosil SNL Reukneutral;
- Funcosil SL.
Diese Produkte zeichneten sich aus durch:
- ausgezeichnete Eindringfähigkeit;
- zuverlässige Hydrophobierung;
- bewährte Langzeitwirkung;
- hohe Sicherheit bei professionellen Anwendungen.
Insbesondere Funcosil SNL entwickelte sich zu einer der bekanntesten Fassadenimprägnierungen im europäischen Markt.
Die Kombination aus Silan-/Siloxan-Technologie und lösemittelhaltigem Trägersystem ermöglichte eine besonders effektive Wirkstoffverteilung im mineralischen Untergrund.
Warum verändert Remmers sein Produktsortiment?
Die Umstellung auf wasserbasierte Systeme erfolgt aufgrund mehrerer Entwicklungen.
1. Umweltanforderungen
Europäische Vorschriften konzentrieren sich zunehmend auf die Reduzierung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC).
Bauprodukte sollen heute stärker zu einem gesünderen Arbeitsumfeld und einer nachhaltigeren Bauweise beitragen.
2. Anforderungen der Anwender
Verarbeiter und Handwerker bevorzugen zunehmend Produkte mit:
- geringem Geruch;
- angenehmerer Verarbeitung;
- besserer Eignung für bewohnte Gebäude;
- geringerer Umweltbelastung.
3. Fortschritte in der Chemie
Moderne wasserbasierte Formulierungen erreichen heute Leistungswerte, die früher überwiegend nur mit lösemittelhaltigen Produkten möglich waren.
Dadurch können technische Qualität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden.
Funcosil SNW: Die neue Generation der Fassadenimprägnierung
Als Teil dieser Entwicklung hat Remmers Produkte wie Funcosil SNW eingeführt.
Funcosil SNW ist eine wasserbasierte, hydrophobierende Fassadenimprägnierung auf Basis moderner Silan-/Siloxan-Emulsionstechnologie.
Das Produkt wurde als moderne Alternative zu mehreren klassischen Funcosil-Systemen entwickelt.
Wichtige Eigenschaften:
- wasserbasierte Technologie;
- lösemittelfreie Formulierung;
- geringe Geruchsentwicklung;
- Erhalt der Wasserdampfdurchlässigkeit;
- geeignet für mineralische Untergründe;
- dauerhafte wasserabweisende Wirkung.
Damit verbindet Funcosil SNW moderne Umweltanforderungen mit professionellem Fassadenschutz.
Funcosil SNW im Vergleich zu Funcosil SNL: Eine neue Generation des Fassadenschutzes
Der Wechsel von Funcosil SNL zu Funcosil SNW steht stellvertretend für eine umfassendere Entwicklung in der Bauchemie.
Wichtig ist dabei: Die Umstellung bedeutet nicht, dass die früheren lösemittelhaltigen Produkte technisch minderwertig waren.
Im Gegenteil: Produkte wie Funcosil SNL haben über Jahrzehnte bewiesen, dass sie mineralische Baustoffe zuverlässig und dauerhaft vor Feuchtigkeit schützen können.
Der Grund für die Weiterentwicklung liegt vor allem in veränderten Anforderungen hinsichtlich:
- Umweltverträglichkeit;
- VOC-Emissionen;
- Arbeitsschutz;
- Geruchsbelastung;
- nachhaltigem Bauen.
Der grundlegende Wirkmechanismus bleibt jedoch unverändert:
Eine dauerhafte Hydrophobierung des mineralischen Untergrunds durch moderne Silan-/Siloxan-Technologie.
Der wesentliche Unterschied liegt im Trägersystem:
| Traditionelles System | Moderne Generation |
|---|---|
| Organisches Lösemittel als Träger | Wasser als Träger |
| Deutlich wahrnehmbarer Geruch | Geruchsarm |
| Höhere VOC-Emissionen | Reduzierte Emissionen |
| Sehr lange bewährte Anwendung | Moderne nachhaltige Technologie |
| Bewährte Tiefenwirkung | Optimierte moderne Wirkstoffverteilung |
Für Gebäudeeigentümer, Handwerker und Fachbetriebe bedeutet dies:
Moderne wasserbasierte Systeme erfüllen weiterhin das wichtigste Ziel einer Fassadenimprägnierung:
Schutz vor eindringender Feuchtigkeit bei gleichzeitigem Erhalt der natürlichen Dampfdiffusion des Baustoffs.
Die Zukunft der Fassadenimprägnierung
Die Entwicklung in der Bauchemie ist eindeutig:
Weniger Lösemittel, mehr nachhaltige wasserbasierte Technologien.
Diese Entwicklung ist Teil eines allgemeinen Trends zu umweltfreundlicheren Bau- und Renovierungslösungen.
Geringere Emissionen
Die Reduzierung von VOC-Emissionen trägt zu:
- besserer Luftqualität;
- sichereren Arbeitsbedingungen;
- geringerer Umweltbelastung
bei.
Nachhaltige Gebäudesanierung
Der Schutz bestehender Gebäude verlängert deren Lebensdauer.
Eine gut geschützte Fassade benötigt weniger Reparaturen und reduziert dadurch den Verbrauch neuer Materialien.
Eine hochwertige Fassadenimprägnierung ist deshalb nicht nur ein Schutzprodukt, sondern auch ein Beitrag zur nachhaltigen Gebäudenutzung.
Sicherere Verarbeitung
Geruchsarme und wasserbasierte Produkte bieten besondere Vorteile bei Arbeiten:
- in Wohngebieten;
- an bewohnten Gebäuden;
- in historischen Bauwerken;
- in öffentlichen Bereichen.
Weiterentwicklung der Produkttechnologie
Die Leistungsfähigkeit moderner Imprägnierungen wird kontinuierlich verbessert durch Fortschritte in:
- Polymerchemie;
- Nanotechnologie;
- Emulsionstechnologie;
- Optimierung aktiver Wirkstoffe.
Die Zukunft des Fassadenschutzes wird daher geprägt sein durch die Kombination von:
- hoher Dauerhaftigkeit;
- geringer Umweltbelastung;
- einfacher Verarbeitung;
- verbesserter Anwendersicherheit.
Häufig gestellte Fragen zu wasserbasierten und lösemittelhaltigen Imprägnierungen
Ist eine wasserbasierte Imprägnierung besser als eine lösemittelhaltige?
Das hängt von der Anwendung und der Qualität der Formulierung ab.
Moderne wasserbasierte Silan-/Siloxan-Imprägnierungen bieten eine ausgezeichnete Langzeitwirkung und zusätzliche Vorteile wie:
- geringere Geruchsbelastung;
- reduzierte VOC-Emissionen;
- angenehmere Verarbeitung.
Für viele Anwendungen stellen wasserbasierte Produkte heute die bevorzugte Lösung dar.
Kann Funcosil SNL durch Funcosil SNW ersetzt werden?
Ja, in vielen Anwendungen wurde Funcosil SNW als moderne Alternative zu klassischen Funcosil-Produkten wie Funcosil SNL entwickelt.
Die tatsächliche Eignung hängt jedoch ab von:
- dem jeweiligen Baustoff;
- dem Zustand der Fassade;
- der gewünschten Eindringtiefe;
- den Verarbeitungsbedingungen.
Bei anspruchsvollen Projekten sollte immer eine fachgerechte Beurteilung erfolgen.
Verschließt eine Fassadenimprägnierung die Poren von Ziegel oder Naturstein?
Nein.
Eine hochwertige Silan-/Siloxan-Imprägnierung bildet keine geschlossene Beschichtung.
Stattdessen werden die Innenflächen der Poren wasserabweisend eingestellt.
Dadurch bleibt die Wasserdampfdurchlässigkeit erhalten.
Aus diesem Grund spricht man bei professionellen Produkten auch von einer Hydrophobierung und nicht von einer Versiegelung.
Wie lange wirkt eine Fassadenimprägnierung?
Die Haltbarkeit hängt ab von:
- Produktqualität;
- aufgebrachter Wirkstoffmenge;
- Untergrund;
- Witterungsbelastung;
- fachgerechter Verarbeitung.
Professionelle Silan-/Siloxan-Systeme können bei richtiger Anwendung viele Jahre wirksam bleiben.
Fazit: Die Entwicklung von lösemittelhaltigem zu wasserbasiertem Fassadenschutz
Lösemittelhaltige Imprägnierungen haben über viele Jahrzehnte eine wichtige Rolle im professionellen Fassadenschutz gespielt.
Produkte wie:
- Remmers Funcosil SNL;
- Funcosil BI;
- Funcosil AS;
- Funcosil SNL Reukneutral;
wurden aufgrund ihrer hervorragenden Eindringfähigkeit und ihrer bewährten Langzeitwirkung weltweit eingesetzt.
Die Bauchemie entwickelt sich jedoch kontinuierlich weiter.
Moderne wasserbasierte Imprägnierungen verbinden heute:
- fortschrittliche Silan-/Siloxan-Technologie;
- geringere Umweltbelastung;
- niedrige Geruchsbelastung;
- höheren Verarbeitungskomfort;
- professionellen Langzeitschutz.
Der Übergang von klassischen lösemittelhaltigen Produkten zu modernen wasserbasierten Systemen wie Funcosil SNW ist daher keine Qualitätsminderung.
Er ist der nächste Schritt in der Entwicklung nachhaltiger und leistungsfähiger Fassadenschutztechnologie.
Das Ziel bleibt unverändert:
Mineralische Baustoffe dauerhaft vor Feuchtigkeit schützen und gleichzeitig ihr natürliches Erscheinungsbild, ihre Haltbarkeit und ihre Atmungsaktivität erhalten.
Technische Quellen und Hintergrundinformationen
- National Association of Home Builders (NAHB) – Silane and Siloxane Water Repellents for Concrete and Masonry
Untersuchung zur Wirkungsweise, Eindringtiefe und Dampfdiffusion von Silan-/Siloxan-Hydrophobierungen. - Remmers Technisches Merkblatt – Funcosil SNL
Technische Informationen zur klassischen lösemittelhaltigen Silan-/Siloxan-Fassadenimprägnierung. - Remmers Technisches Merkblatt – Funcosil SNW
Technische Informationen zur modernen wasserbasierten Silan-/Siloxan-Technologie. - Europäische VOC-Regelungen und Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Bauprodukte
Hintergrundinformationen zur Reduzierung flüchtiger organischer Verbindungen in Bauchemikalien.
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